Grenzen eröffnen Chancen

Selbst in drei Ländern aufgewachsen, engagiert sich Michael Moritz seit 1986 in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. In den 1980er Jahren ging es vorrangig um das Erkennen von grenzüberschreitenden Chancen und darum, Kooperationsprojekte von Unternehmen und Organisationen zu initiieren. Heutzutage geht es vor allem darum, direktes Engagement in den jeweiligen Märkten erfolgreich zu gestalten. Um die Chancen eines fremden Marktes erfolgreich zu erschließen, braucht ein Unternehmen deshalb Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich souverän zwischen den Märkten und Kulturen bewegen können und die vor allem Unterschiede als Chancen begreifen.

Die langjährige Erfahrung von Michael Moritz bildet die Basis für die lösungsorientierten Ansätze von MORITZ Communications. Dabei geht es in erster Linie um die Zielerreichung und die Handlungsfähigkeit der Unternehmen selbst. Da interkulturelles Management und interkulturelle Kompetenz stark lern- und entwicklungsabhängig sind, lassen alle Methoden und Module genügend Raum für Erfahrungen, Selbst- und Situationsreflexion. Sie sind so ausgelegt, dass sie sofort umsetzbar sind. Damit bieten sie Teilnehmern und Unternehmen unmittelbar einen Mehrwert.

Mit dem speziell von Michael Moritz entwickelten „Step in/Step out-Modell“ erhalten Führungskräfte und Mitarbeiter die entsprechende Beweglichkeit, Selbstsicherheit und Kompetenz, um in interkulturellen Situationen lösungs- und win-win-orientiert zu agieren. Hier berücksichtigt die Wissensvermittlung die ganz speziellen Rahmenbedingungen und Anforderungen Ihres Unternehmens – praxisnah und mit Lösungen, die überzeugend und langfristig tragfähig sind.

Erfahrungen

Ich bin in verschiedenen Städten in den drei Ländern Französische Schweiz, Frankreich und Deutschland aufgewachsen. Der Vorteil: Durch meine  französische Schulbildung wurde Französisch zu meiner zweiten Muttersprache. Danach studierte ich dort, wo Frankreich und Deutschland sich am nächsten sind, nämlich im Saarland, Soziologie mit den Schwerpunkten Sozialpsychologie und Kultur. Eine gute Kombination, denn aufgrund meiner Zweisprachigkeit und meiner Kenntnisse in kulturellen Themen wurde ich direkt nach dem Studium wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Bereich grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kulturdezernat der Landeshauptstadt Saarbrücken. Ziel dieser in Deutschland einmaligen Stelle war es,  die Chancen der Grenzen in der Saar-Lor-Lux-Region zu nutzen und insbesondere die vier Städte Luxemburg, Metz, Trier und Saarbrücken miteinander zu vernetzen.  Manche der damals entstandenen gemeinsamen Projekte funktionieren noch heute und bilden die Basis für eine Vernetzung der gesamten Region.

Mein Wissen über grenzüberschreitende Vernetzung gab ich später als Teilhaber einer Agentur für Kommunikation in Frankfurt an viele Unternehmen, Institutionen und Kommunen weiter. Zwischen 1992 und 1996 war ich als Dozent für grenzüberschreitende Kulturvernetzung am International Centre for Culture & Management in Salzburg tätig. 1994 war ich verantwortlich für Konzept und Durchführung des Kongresses „Europäisches Management – Grenzüberschreitende Vernetzung von Kultur und Wirtschaft. Interkulturelle Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte in Saarbrücken“.

Als neuen Meilenstein bezeichne ich meinen Wechsel 1995 in eine Führungsfunktion beim französischen AXA Konzern in Deutschland. Denn Führen in einem internationalen Umfeld war eine neue Herausforderung. Durch meine Teilnahme an der AXA Management Akademie in Bordeaux erhielt ich zusätzlich ein solides Fundament. Für mich war die Tätigkeit in einem so großen Konzern eine wichtige Voraussetzung für meine anschließende Selbstständigkeit, konnte ich doch hier  Kommunikation, Führung und grenzüberschreitende Themen ideal verbinden. Darüber hinaus war es eine besondere Aufgabe, daran mitzuwirken, ein Unternehmen neu aufzubauen und innerhalb von nur drei Jahren zum Marktführer im Bereich Auto-Direktversicherung zu machen.

Seit 2001 bin ich selbstständig tätig als Kommunikationsberater, Business Coach und Trainer für die Themen Kommunikation, Führung, Selbststeuerung sowie interkulturelle und grenzüberschreitende  Fragen. Weitere Ausbildungen unterstützen mich dabei, meine Erfahrungen systematisch zu reflektieren und für Coachings und Trainings aufzubereiten.

  • Ausbildung zum „Business Coach international“ bei der European Coaching Company in Kooperation mit dem Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Osnabrück
  • Ausbildung zum „lösungsorientierten Teamcoach“ beim Weiterbildungsforum Basel und Luzern
  • Weiterbildung zum „NLP-Master“ und in non-verbaler Kommunikation

Heute arbeite ich vor allem mit Führungskräften daran, wie sie mit ihren äußeren und inneren Grenzen umgehen und dabei ihre Effizienz in Veränderungsphasen erhalten und steigern. Dabei geht es vor allem um prozessorientierte, „menschennahe“ Begleitung, und zwar mit Einzelpersonen sowie mit Teams.

Fazit

Eine wichtige Erkenntnis ist für mich, dass man mit Menschen unterschiedlichster beruflicher wie nationaler Herkunft zusammenarbeiten kann, wenn gegenseitiges Interesse vorhanden ist, die gemeinsamen Ziele klar sind, die jeweiligen Einstellungen offengelegt wurden und die Kommunikationsfähigkeiten entsprechend entwickelt wurden. Der Führung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn dieser Prozess gelingt nur dann, wenn Führungskräfte in der Lage sind, die Komplexität interkultureller Situationen zielorientiert und effektiv zu steuern.

Es ist gut, die andere Kultur zu kennen, aber sich mit ihr auseinanderzusetzen, sie als Impuls und Bereicherung zu betrachten hängt im Wesentlichen doch mit der eigenen Einstellung zusammen. Ein Phänomen, das ich bei der Begleitung zahlreicher Firmenübernahmen und Fusionen gut beobachten konnte. Sicher prägen Unternehmenskulturen ihre Mitarbeiter, doch es gehört auch die persönliche Bereitschaft und Fähigkeit dazu, sich woanders neu zu integrieren.

Als Fazit bleibt für mich, dass äußere Grenzen schneller überwunden werden als innere. Eine Erkenntnis, die ich seit über zwölf Jahren als selbstständiger Berater, Coach und Trainer immer wieder bestätigt sehe. Daher liegt das besondere Augenmerk in meiner Arbeit darauf, welche Strategien Führungskräfte, Mitarbeiter und Teams im Umgang mit Veränderungen und interkulturellen Themen zur Verfügung haben, auf welche Ressourcen sie dabei zurückgreifen, wie sie diese selbst erfahren und kommunizieren und wie z. B. Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern Veränderungsprozesse initiieren und begleiten.

Arbeitsansatz

Mein Arbeitsansatz beruht dabei auf drei Säulen:

Kulturübergreifender Ansatz: Es geht dabei immer um eine neue, integrative Perspektive, die die Denk- und Handlungsmuster der Mitarbeiter aus verschiedenen Kulturen als Ergänzung begreift. Dabei spielt die Fähigkeit, das eigene Wertesystem zu relativieren und mit Toleranz und Offenheit neue Perspektiven zuzulassen, eine wichtige Rolle.

Lernorientierter Ansatz: Das Pendeln zwischen verschiedenen Kulturmustern erfordert ein sehr hohes Maß an Flexibilität und zusätzlichen Sichtweisen. Sich im neuen Land zurechtzufinden geht einher mit der Erweiterung der eigenen Denk- und Handlungskompetenzen. Es entstehen zusätzliche Stärken und Ressourcen, die für Unternehmen von Nutzen sind. Schlüssel für den Erfolg ist die Lernbereitschaft.

Führungs- und kommunikationsorientierter Ansatz: Die größere Komplexität von interkulturellen und grenzüberschreitenden Projekten erfordert einen erhöhten Bedarf an Steuerung und Kommunikation. Benötigt werden dabei Kompetenzen wie Flexibilität und Fähigkeit zum Perspektivwechsel, Beziehungsorientierung, Integrations- und Konfliktfähigkeit sowie Selbstmanagement.