Interkulturelle Potenziale nutzen

Die Globalisierung der Wirtschaft führt dazu, dass Unternehmen Führungskräfte und Mitarbeiterbenötigen, die in der Lage sind, in ausländischen Niederlassungen oder Tochtergesellschaften verantwortungsvolle Funktionen zu übernehmen oder grenzüberschreitende Projekte mit Teilnehmern aus verschiedenen Ländern zu gestalten.

Ich begleite diese Führungskräfte, Mitarbeiter und Teams durch Coachings und Trainings dabei, entsprechend neue Verhaltens- und Handlungsmuster zu entwickeln, die sie dazu befähigen, sich schnell im neuen fremden Umfeld zurechtzufinden und mit den damit verbundenen Unsicherheiten umzugehen.

Meine Coachings und Trainings biete ich in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch an.

Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Kompetenz vermittle ich in Form eines Trainings oder in Form von Einzel-Coachings.  Basis meiner Arbeit ist ein Modell  bestehend aus drei Elementen:

1. Wissen - über kulturelle Unterschiede
2. Einstellungen - zu andere Kulturen
3. Tools  - die sofort anwendbar sind

Interkulturelle Kompetenz

Das Zusammenspiel der drei Elemente bewirkt einen Entwicklungsprozess, der ein schnelles Zurechtfinden in interkulturellen Situationen ermöglicht.

Typische Situation

Ein Unternehmen expandiert im Ausland. Führungskräfte und Mitarbeiter arbeiten verstärkt mit Kollegen/innen aus anderen Ländern zusammen. Es gibt Verständnis- und Kommunikationsprobleme, Frustration und Konflikte.

Interkulturelles Coaching

Um den Erfolg des Auslandseinsatzes oder die Steuerung eines grenzüberschreitenden Projekts zu gewährleisten, ist es neben einem interkulturellen Training sinnvoll, Führungskräfte und Mitarbeiter mit einem speziellen, auf die Situation ausgerichteten Einzel-Coaching zu unterstützen. Damit können aktuelle Fragen und Schwierigkeiten „just in time“ per Telefon, Mail oder persönlich besprochen werden. Themen, die oft auftreten, sind z. B. Verhalten in Konfliktsituationen, Vorbereitung auf Meetings, Kunden- oder Vorgesetztengespräche, Unsicherheiten im Umgang mit Mitarbeitern anderer Nationalitäten, Unverständnis für fremde Verhaltensweisen.

Typische Situation

Eine deutsche Führungskraft soll ein wichtiges Projekt in Frankreich und Italien umsetzen. Nach dem anfänglichen Elan verliert das Projekt an Geschwindigkeit und die Reibungspunkte nehmen zu. Der Endtermin ist gefährdet.

Interkulturelle Teamentwicklung

Je mehr Standorte ein Unternehmen im Ausland hat, umso häufiger kommen Teams zusammen, die aus Führungskräften und Mitarbeitern unterschiedlichster Nationalitäten bestehen. Diese internationale und interkulturelle Zusammensetzung macht die Steuerung von Teams komplex. Insbesondere, wenn es sich um ein rein virtuelles Team handelt, das sich nur per Telefonkonferenz trifft.  Ziel einer interkulturellen Teamentwicklung ist es, die Teilnehmer zu einem Team zu integrieren, auf eine einheitliche, konstruktive Strategie auszurichten und ihre Stärken zur Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit zu nutzen. So wird der Blick auf die Chancen gelenkt, z. B. auf die  Innovations- und Kreativitätspotenziale des Teams.

Typische Situation

Ein Unternehmen führt eine Software in allen Standorten gleichzeitig ein. Der deutsche Projektleiter koordiniert ein Team bestehend aus Mitarbeitern unterschiedlichster Nationalitäten. Immer wieder werden Termine in einzelnen Ländern nicht eingehalten. Dem Projektleiter entgleitet die Steuerung des Projekts. 

Tools für interkulturelle Potenziale

Im interkulturellen Kontext sind die Beteiligten oft sehr stark auf das „was nicht funktioniert“ fokussiert und der Blick für Chancen und Potenziale bleibt auf der Strecke. Dabei ist der interkulturelle Kontext ideal, um z. B. ungewohnte Ideen zu entwickeln, neue Denk- und Verhaltensweisen zu erlernen oder einfach um unsere Fantasie anzuregen. Die von mir entwickelten Tools ermöglichen die Erschließung dieser Potenziale.

Cross Culture Innovations. Dieses Tool dient dazu, Ideen und Kreativpotenziale von Mitarbeitern verschiedener Nationalitäten zu erschließen und miteinander zu verbinden, um z. B. Produkt- oder Dienstleistungsinnovationen zu generieren.

Multicultural Personality Coaching: Dieses Tool erschließt die spezifischen kulturellen Potenziale von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund. Sie können für Unternehmen zu wichtigen  „Türöffnern“ für fremde Märkte oder zu „Begleitern“ für Mitarbeiter werden, die Tätigkeiten im Ausland übernehmen.

Culture Switching: Mit diesem Tool lernen Führungskräfte, sich zwischen verschiedenen kulturellen Verhaltensweisen zu bewegen. Sie lernen eine übergeordnete Position einzunehmen, die sie im Umgang mit Unterschieden unterstützt. Sie lernen, Chancen im interkulturellen Umfeld zu erkennen und praktisch für die eigene Aufgabe zu nutzen.

Typische Situation

Der Projektleiter eines deutschen Unternehmens mit indischen Wurzeln soll die Projektumsetzung in China vorantreiben. Dafür muss er die Mitarbeiter in China gewinnen. Ihm gelingt es ohne größere Probleme, das Projekt termingerecht fertigzustellen.

Deutsch-französische Zusammenarbeit

Da mir aufgrund meiner Biografie Deutschland wie Frankreich so vertraut sind, widme ich mich ganz besonders der Verständigung und der Zusammenarbeit zwischen Organisationen beider Länder.  Leider herrscht bis heute noch viel Unverständnis und Unkenntnis darüber, was das Gegenüber ausmacht. Immer noch scheitern gemeinsame Projekte wegen einer vermeintlichen, kulturellen Verschiedenheit, z. B. wegen unterschiedlichen Führungsverständnisses oder unterschiedlicher Vorgehensweisen. Ich biete eine entsprechende Supervision von Verhandlungen an, begleite französische und deutsche Führungskräfte im jeweilig anderen Land bei der Bewältigung ihrer interkulturellen Herausforderungen oder unterstütze deutsch-französische Teams dabei, Reibungspunkte zu verringern und finanzielle Verluste zu vermeiden. Eine wichtige Aufgabe angesichts von mehr als 2.700 deutschen Unternehmen in Frankreich und mehr als 1.600 französischen Unternehmen in Deutschland.

Typische Situation

Eine deutsche und eine französische Bank planen eine engere Zusammenarbeit und wollen  eine gemeinsame Internetplattform gründen. Ein deutsch-französisches Projektteam macht sich an die Arbeit. Doch schon nach kurzer Zeit gibt es auf beiden Seiten Irritationen über die vorgeschlagene Vorgehensweise der anderen Seite. Beide Parteien drohen mit Abbruch der Zusammenarbeit.

Grenzüberschreitende Projekte

Hier geht es um die Konzeption und Durchführung von Projekten, die in mehreren Ländern umgesetzt werden. Meistens sind solche Projekte zu stark an die Ausgangskultur gekoppelt und schaffen es nicht, grenzüberschreitende Potenziale wirklich konsequent zu erschließen und einzubinden.  Strategie, Umsetzung und Kommunikation müssen daher entsprechend ausgerichtet sein, um Schwierigkeiten frühzeitig auszuräumen. Ich biete einen entsprechenden „Check“, mit dem Sie Ihr Projekt auf grenzüberschreitende Eignung testen können, und begleite Sie in der weiteren Umsetzungsphase.

Typische Situation

Ein Unternehmen möchte im Mutterhaus und in allen ausländischen Tochtergesellschaften einen internen Wettbewerb zur Energieeinsparung durchführen. Die deutsche Marketingabteilung formuliert den Ablauf. Die Resonanz ist in bestimmten Ländern gleich null.

Führungs- und Kommunikationskompetenz

Führen ist im interkulturellen Umfeld einer der zentralen Erfolgsfaktoren, denn von der Steuerung hängt es ab, ob Mitarbeiter aus unterschiedlichen Kulturen und aus unterschiedlichen Unternehmen zur Zusammenarbeit finden oder sich gegenseitig behindern. Insbesondere bei  Fusionen oder Übernahmen im In- wie Ausland kommt es beim Integrationsprozess auf die Schlüsselfaktoren Kommunikation und Führung an. 

Ich begleite Führungskräfte in entsprechenden Veränderungsprozessen durch Einzelcoachings. Themen, die hier auftreten können, sind

  • Klärung und Schärfung  der Führungsrolle, 
  • Weiterentwicklung der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit,
  •  Erweiterung des Verhaltensrepertoires,
  • Konstruktiver Umgang mit Unterschieden und Stärkung der eigenen Flexibilität und Reflexionsfähigkeit.

Mit dem  Culture Switching-Tool  lernen Führungskräfte, eine übergeordnete Position einzunehmen, die ihnen die Integration verschiedener Standpunkte ermöglicht. Damit entsteht Verständnis für Unterschiede und die notwendige Beweglichkeit, um Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Typische Situation

Ein deutsches Unternehmen erwartet vom chinesischen Werksleiter seiner chinesischen Dependance mehr Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen im Umgang mit den europäischen Mitarbeitern. Doch bei Konfliktsituationen zieht sich der Werksleiter immer wieder in sich selbst zurück und verweigert sich damit.

Interkulturell Dranbleiben

Interkulturelle Kompetenz üben mit unseren Fallbeispielen aus "Interkulturell Dranbleiben"

Längst gehört der Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen anderer Nationalitäten zu unserem Berufsalltag. Es gilt, trotz unterschiedlicher Erfahrungen, Erwartungen und Verhaltensweisen handlungsfähig zu bleiben und die Zusammenarbeit ergebnisorientiert zu gestalten. Dabei haben wir meist sehr genaue Vorstellungen darüber, wie Dinge zu sein haben. Diese Vorstellungen gilt es, immer wieder zu relativieren. Es gilt, unser Wissen um Unterschiede zu erweitern und zu sensibilisieren.

"Interkulturell Dranbleiben" soll Sie hierbei unterstützen. Der zweiwöchige Newsletter behandelt aktuelle interkulturelle Fallbeispiele, die Ihnen die Gelegenheit geben, über kulturelle Unterschiede und deren konkrete Auswirkungen in der Praxis nachzudenken. Zu jedem Thema erhalten Sie drei mögliche Erklärungen. Ihre Aufgabe ist es zu prüfen, welche Erklärungen am ehesten zutreffen.

Welche Erklärungen richtig sind, finden Sie auf dieser Seite.

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AUFLÖSUNGEN "Interkulturell Dranbleiben"
Ausgabe 1/2015. Richtig: Erklärung 2

Ausgabe 2/2015. Richtig: Erklärungen 1 und 2

Ausgabe 3/2015. Richtig: Erklärung 3

Ausgabe 4/2015. Richtig: Erklärungen 2 und 3

Ausgabe 5/2015. Richtig: Erklärung 2

Ausgabe 6/2015. Richtig: Erklärung 3

Ausgabe 7/2015. Richtig: Erklärung 1

Ausgabe 8/2015. Richtig: Erklärungen 2 und 3

Ausgabe 9/2015. Richtig: Erklärung 2

Ausgabe 10/2015. Richtig: Erklärung 2

Ausgabe 11/2015. Richtig: Erklärungen 2 und 3

Ausgabe 12/2015. Richtig: Erklärung 3

Ausgabe 13/2015. Richtig: Erklärungen 1 und 3

Ausgabe 14/2015. Richtig: Erklärung 2

Ausgabe 15/2015. Richtig: Erklärungen 1,2 und 3

Ausgabe 16/2015. Richtig: Erklärung 3

 Ausgabe 17/2015. Richtig: Erklärungen 2 und 3